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Abschluss · § 10 BauGB

Satzungsbeschluss.Der Plan wird Recht.

Nach § 10 Abs. 1 BauGB beschließt die Gemeinde den Bebauungsplan als Satzung. Wurde er nicht aus dem Flächennutzungsplan entwickelt, braucht er eine Genehmigung (§ 10 Abs. 2). Mit der ortsüblichen Bekanntmachung tritt er in Kraft (§ 10 Abs. 3).

Kurz beantwortet · Stand September 2026
Eine gläserne Planplatte wird in einen Silberrahmen gesetzt, ein Kupfersiegel an der Ecke
Gerahmt und gesiegelt: Ab der Bekanntmachung gilt der Plan für jedermann.

01  Ablauf

Die letzten drei Schritte vor dem Inkrafttreten.

  1. Beschluss

    Der Rat beschließt die Satzung zusammen mit dem Abwägungsergebnis.

  2. Genehmigung

    Nur wenn der Plan nicht aus dem FNP entwickelt wurde, durch die höhere Verwaltungsbehörde.

  3. Bekanntmachung

    Ortsüblich, mit Hinweis, wo der Plan eingesehen werden kann; damit tritt er in Kraft.

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02  Unterlagen

Was zum Beschluss vorliegen muss.

  • Planzeichnung und textliche Festsetzungen in der endgültigen Fassung
  • Begründung und gegebenenfalls Umweltbericht
  • Abwägungsergebnis mit allen Stellungnahmen
  • Verfahrensvermerke, die jeden Schritt belegen
  • ab 2027: Daten im XPlanung-Format

03  Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet.

Wann ist eine Genehmigung nötig?

Bei Bebauungsplänen, die nicht aus dem Flächennutzungsplan entwickelt sind, etwa bei vorzeitigen oder selbstständigen Plänen.

Wie wird bekannt gemacht?

Ortsüblich nach dem Recht der Gemeinde, mit Hinweis auf Einsichtnahme und Rechtsfolgen.

Was, wenn nach dem Beschluss ein Fehler auffällt?

Ein ergänzendes Verfahren kann Fehler heilen (§ 214 Abs. 4). Die Einzelheiten sind rechtlich zu prüfen.

Quelle: Baugesetzbuch (BauGB) in der geltenden Fassung; BauGB-Novelle, verkündet im Juli 2026 (Inkrafttreten nach aktuellem Stand 1. Januar 2027). Stand September 2026. Keine Rechtsberatung, maßgeblich ist der jeweilige Gesetzes- oder Normtext.

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